BlechblÀserensemble der Berliner Philharmoniker

BlechblÀserensemble der Berliner Philharmoniker

SA 11|10|2008

Das große BlechblĂ€serensemble der Berliner Philharmoniker ist eine der am lĂ€ngsten zusammen spielenden philharmonischen Kammermusikgruppen des Orchesters der Berliner Philharmoniker und blickt somit auf eine lange Tradition zurĂŒck. Hier vereinen sich, wie der Name allein schon verrĂ€t, zwölf SoloblĂ€ser - fĂŒnf Trompeter, fĂŒnf Posaunisten, ein Hornist sowie ein Tubist - aus einem der renommiertesten Orchester der Welt zu einem Ensemble, das die Grenze zwischen E- und U-Musik einfach vergessen lĂ€sst.

Gerade das gemeinsame Interesse am solistischen Musizieren und die Freude an der Musik gelten den Mitgliedern als wichtiges Äquivalent zur alltĂ€glichen Orchesterarbeit. Vor allem die nuancenreiche Blastechnik und die wegen ihrer Klangschönheit bevorzugten deutschen Instrumente zeichnen dieses Ensemble im Besonderen aus. Mit ihrem unverkennbaren Gesamtklang pflegt diese hochkarĂ€tig besetzte Formation außerhalb des Orchesterspiels ihr umfangreiches und abwechslungsreiches Repertoire und so erklingen in den Konzerten nicht nur Werke aus dem Zeitalter des Barock und der Klassik sondern auch Kompositionen, Adaptionen und Auftragskompositionen aller Epochen und Stile.

Die ĂŒberaus erfolgreiche KonzerttĂ€tigkeit fĂŒhrte das BlechblĂ€serensemble der Berliner Philharmoniker bis dato in die bedeutendsten Musikmetropolen und Festspielorte der Welt. Das berlin philharmonic brass ensemble konzertiert regelmĂ€ĂŸig im Rahmen des Rheingau Musik Festivals, der Ludwigsburger Schlossfestspiele, der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, des mdr-Musiksommers sowie des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Im Januar 2006 debĂŒtierten die zwölf Musiker erstmals in der Carnegie Hall von New York. 2007 absolvierte das Ensemble zudem eine viel beachtete Asientournee.

Die Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen des BlechblĂ€serensembles der Berliner Philharmoniker werden international gesendet. Gerade die CD-Einspielungen - wie zuletzt bei der deutschen Grammophon – dokumentieren mit großem Erfolg das vielfĂ€ltige Repertoire der Formation.

Black Dyke Band

Black Dyke Band

SA 18|10|2008

Das GrĂŒndungsjahr der Black Dyke Band reicht auf das ferne Jahr 1855 zurĂŒck. Bereits vor ĂŒber 150 Jahren spielte diese Formation in der Brass Band Szene eine wichtige Rolle und machte immer wieder auf sich aufmerksam.Vom stĂ€ndigen Erfolg bekrĂ€ftigt, konzertierten die rund dreißig Mitglieder der Band bis zum heutigen Zeitpunkt beinahe in jedem europĂ€ischen Land.

Nicht nur das regelmĂ€ĂŸige Konzertieren steht beispielhaft fĂŒr die große Akzeptanz dieser Brass Band, auch die mittlerweile ĂŒber 120 eingespielten Aufnahmen unterstreichen das rege Schaffen dieser glanzvollen Formation.

Da es schier unglaublich wĂ€re, jeden eingeheimsten Erfolg der Black Dyke Band zu erwĂ€hnen, seien an dieser Stelle nur einige Fixdaten genannt: so gewann diese Brass Band bei den National Championships seit 1947 insgesamt 18 Mal den Titel National Champions, wobei zu erwĂ€hnen bleibt, dass die Gruppe gar nicht an jeder Ausgabe dieses Wettbewerbes teilnahm. 1993 trat die Black Dyke Band als erste britische Brassband in der Carnegie Hall von New York auf und 1994 prĂ€sentierte sie sich als erste Brassband ĂŒberhaupt im Royal College of Music. 1996 gewann die Black Dyke Band fĂŒr die beste CD-Einspielung in der Kategorie Orchester den begehrten Music Industries Association Award. Auf Grund des im Februar 1999 gemeinsam mit der weltweit gefeierten Percussionistin Evelyn Glennie erschienenen Albums wurde die Black Dyke Band in Los Angeles in der Crossover Classical Section fĂŒr den Grammy Award nominiert. Einen Monat spĂ€ter durfte sich die Formation auf die Oscar-Nominierung fĂŒr den besten dargebotenen Filmsong That'll Do, bekannt aus dem Film Babe 2, freuen. Weiters stand die Black Dyke Band im April 2005 als Gewinner der European Championships fest, im September 2005 als Sieger der British Open Championships. 2006 konnte sich die Formation auf gleich drei Siege freuen, denn neben dem eroberten ersten Preis bei den British Open wurden zudem die Mitglieder Joseph Cook und Peter Roberts als jeweilige beste Musiker ihres Instrumentes ausgezeichnet.

Nicht nur Evelyn Glennie, sondern auch Lesley Garrett, Elton John, James Morrison, Rod Franks, Ian Bousfield, Phil Smith und viele weitere berĂŒhmte Musiker mehr, waren bis zum heutigen Zeitpunkt gemeinsam mit der Black Dyke Band auf den KonzertbĂŒhnen der Welt zu bewundern. Als Dirigenten standen der Black Dyke Band bis dato bekannte Musiker, wie Alexander Owen, John Gladney, Arthur O. Pearce, Harry Mortimer, Alex Mortimer, Major George Willcocks, Major Cecil Jaeger, Geoffrey Brand, Roy Newsome, Major Peter Parkes vor.

Gigantisch verspricht das Gastspiel der Black Dyke Band im Rahmen des Meraner Brassfestivals zu werden und manch einem Konzertbesucher wird dieser elitÀre Konzertabend sicher in unvergesslicher Erinnerung bleiben.